Kuthumi antwortet

Wer ist Kuthumi ?

Teilnehmer: Wer ist Kuthumi?

Kuthumi: Ich bin ein Aufgestiegener Meister, der jetzt in der siebten Dimension ist. Ich war vor noch nicht ganz 200 Jahren auf dieser Erde und habe hier gelebt. Ich habe hier die Weisheit des Ostens und des Westens studiert und bin über diese Weisheit zu einem inneren Wissen gekommen, das tatsächlich über alles hinausgeht, was das Wissen dieser Welt bedeutet. Ich habe nämlich erkannt, dass alles eins ist und das Wissen des Verstandes nicht das Schwarze unter dem Fingernagel wert ist, sondern dass die Weisheit des Geistes und des Herzens eine viel größere Wichtigkeit ist, um die eigenen Wege in das Herz der Schöpfung zurückzugehen. Das ist mein Weg gewesen, den ich gegangen bin. Und ich bin jetzt da um euch allen zu sagen, wie es auf diesem Weisheitsweg für euch wohl vorangehen könnte. Dazu will ich mich immer wieder gerne bei euch melden.

Wo bleibt die Zeit

Teilnehmer: Kuthumi, ich freue mich, dass du hier bist.

Kuthumi: Ich bin immer da.

Teilnehmer: Ich freue mich, dass du auf diese Weise hier bist. Ich habe eine Frage zur Zeit. Zum Zeit strecken, dehnen und verkürzen. Wenn ich das in meinem Leben machen will, muss ich dann einfach die Entscheidung treffen, dass ich das jetzt so möchte oder wie mache ich das praktisch?

Kuthumi: Möglichst indem du nicht darüber nachdenkst. Indem du einfach tust, was getan werden soll und was du tun willst und dir über die Zeit überhaupt keine Gedanken machst. In dem Moment, wo du anfängst, dir über die Zeit Gedanken zu machen, zerrinnt sie dir entweder zwischen den Fingern oder sie d e h n t sich wie Gummi und du hast immer wieder das Gefühl, dass die Zeit nicht stimmt, weil du dir über die Zeit Gedanken machst. In dem Moment, wo du es laufen lässt, geschieht alles zur richtigen Zeit.

Teilnehmer: Ich habe aber trotzdem im Moment das Gefühl, dass ich zu wenig Zeit für mich habe und möchte aber nichts von dem streichen, was gerade ist.

Kuthumi: Dann hast du ein Problem. Das hast du dir wunderbar kreiert. Viele von euch können gar nicht mehr ohne Probleme existieren. Sie brauchen geradezu Dramen und Probleme in ihrem Leben, um überhaupt das Leben fühlen zu können. Genießt du dieses Problem?

Teilnehmer: Ich hatte nicht gedacht, dass das ein Drama ist. Das heißt, es wäre gut, wenn ich irgendetwas streichen würde.

Kuthumi: Das ist deine Entscheidung. Vollkommen deine Entscheidung. Mach die Nacht zum Tage und schlafe nicht mehr, das wäre auch eine Lösung. Wenn es dir guttut, mache das.

Teilnehmer: Darüber denke ich am besten auch nicht nach. Danke.

Kuthumi.: Gerne

Schalter im Kopf

Teilnehmer: Ich habe auch noch eine Frage. Was du vorhin gesagt hast zu dem Thema 'Schalter im Kopf', würde ich gerne fragen: wie kann ich das praktisch machen, dass ich diesen Schalter betätigen kann?

Kuthumi: Ich habe gar nicht 'Schalter im Kopf gesagt'. Du hast 'Schalter im Kopf' gedacht. Und der Schalter ist nicht im Kopf. Euer Kopf ist dafür viel zu klein. Der Schalter ist viel größer. Das ist ein Schalter, der passt nicht in euren Kopf. Deshalb machen sich eure Gedanken auch zu viele Gedanken um diesen Schalter. Und wenn die Gedanken erst einmal anfangen, sich über diesen Schalter Gedanken zu machen, dann wird der Schalter plötzlich zu einem Schalter im Kopf und ist gar kein Schalter im Kopf. Das ist ein Schalter in eurem Leben. Das ist ein Schalter, der euer ganzes Sein schaltet und nicht nur den Kopf. Das Sein findet nicht nur im Kopf statt, es findet überall statt. Es findet auch im Bauch statt. Auch im Darm und überall sonst noch, wo du es dir vorstellen kannst.

Teilnehmer: Vielleicht hast du ja trotzdem noch einen kleinen Hinweis, nur einen kleinen Hinweis, wie ich diesen großen Schalter um uns herum vielleicht ein bisschen schalten kann.

Kuthumi: In dem Moment, wo du nicht nachdenkst und sozusagen den Kopf weggeschaltet hast, hast du den Schalter umgelegt. Darum kann er auch nicht im Kopf sein. Weil, wenn du darüber nachdenkst, verbietet sich das Wegschalten des Verstandes von ganz allein, weil du dann nämlich im Verstand bist. In dem Moment, wo du nicht in deinem Verstand bist, hast du eine sehr gute Chance, diesen Schalter zu betätigen. Sei so oft wie möglich außerhalb deines Verstandes.

Teilnehmer: Finde ich eine gute Antwort. Danke.

Der Verstand

Teilnehmer: Ich habe fast eine ähnliche Frage. Ich bin dabei immer sehr schnell, so wirklich von Herzen, weil ich die Faxen echt dicke habe, Sachen aufzulösen. Dann denke ich aber: Wirkt das denn auch? Ich glaube, ich lasse auch das Nachfragen. Liege ich damit richtig?

Kuthumi: Dieses Nachfragen, was du eben gerade genannt hast, ist ja wieder Im- Kopf- sein. In dem Moment, wo sich dein Verstand dazwischenschaltet und dir etwas sagt, hat er die Regie übernommen. In dem Moment, wo euer Verstand in diesem Leben die Regie für euer Leben übernimmt, seid ihr nicht mehr im tatsächlichen Sein und im Jetzt, sondern ihr seid dann am Taktieren, am Überlegen, am Hin- und Herwälzen. Euer Verstand kann das hervorragend. Der kann das Linke nach rechts drehen und das Rechte nach links drehen und euch trotzdem erzählen, dass es die Wahrheit ist. Das kriegt er hervorragend hin. Und ihr fallt darauf herein!

Teilnehmer: Wir schleppen den ja auch schon so lange mit uns herum.

Kuthumi: Ihr schleppt den schon ganz lange mit euch herum, ja. Schaltet ab und zu ab.Kuthumi: Ihr schleppt den schon ganz lange mit euch herum, ja. Schaltet ab und zu ab.

Türöffner

Teilnehmer: Ich hatte deinen Namen bei dem einem Channelingl. Meine Frage ist: warum?

Kuthumi: Weil du jemand bist, der für mich eine Tür geöffnet hat. Und das finde ich auch wunderbar. Du hast mich in diesen Raum gelassen, der hier durch dieses Channelmedium entstanden ist, durch diesen Partner, durch den ich spreche, und du warst eine derjenigen, die die Tür für mich mit aufgemacht haben, damit ich hiermit leichter hereinkommen kann. Ich finde es auch ganz wunderbar, dass das so ist. So hat jeder von euch seine eigenen Aufgaben in dieser Welt, von denen er manchmal nichts weiß, weil eben der Schalter, wenn er auf den Verstand geschaltet ist, euch das nicht erklären kann. Das sind Dinge, die ihr in eurem Seelenplan in einer Art und Weise miteinander verabredet habt, die dann zum Tragen kommt, die ihr aber jetzt mit diesem Verstand, mit diesem Gehirn, nicht wisst. Und trotzdem geschehen sie. Wer weiß, wo wir uns noch überall treffen?

Teilnehmer: Wie soll ich das jetzt verstehen?

Kuthumi: Ich werde dich mal ab und zu besuchen.

Teilnehmer: Indem du mir den Daumen drückst, oder wie?

Kuthumi: Auch das. Ich nehme auch gerne die ganze Hand, wenn du sie mir gibst.

Teilnehmer: Gern. Danke.

Schwingungen der Töne

Teilnehmer: Mir geht das Tönen immer sehr zu Herzen und jetzt hatte ich teilweise noch den Drang, die Hände zu bewegen oder das zu unterstützen. Kannst du dazu etwas sagen?

Kuthumi: Die Schwingung, die hier entsteht, wenn die Töne den Raum erfüllen, haben eine starke Resonanz in dir. In deinem gesamten Körper/Seele/Geistsystem schwingst du mit. Du bist jemand, der intuitiv mit Tönen schwingen kann, der die Schwingung der Töne nutzt, um sich selbst zu reinigen, sich selbst frei zu machen, in sich fließen zu können. Das ist ein Begabung von dir und eine Möglichkeit für dich, frei zu werden, wenn du das geboten bekommst. Dieses Bewegen der Hände wäre ein Mitfließen deines Körpers, indem du einfach die Schwingung mitspielst, mitfließen lässt, damit es sich in allen Zellen leichter anfühlt. Es ist wie ein Tanz, den du tanzen möchtest.

Teilnehmer: Danke.

Bewegung zum Tönen

Teilnehmer.: Dann habe ich dazu jetzt auch noch eine Frage. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich das mit meinem Körper und der Gestik mache, dass es dann sogar noch kraftvoller herüberkommen kann oder.... dass es mich weniger Kraft kostet, wenn ich die Hände und meinen ganzen Körper mitbenutze zum Tönen.

Kuthumi: So ist es richtiger. Du bist sowieso in der Schwingung, wenn du diese Töne mit deinem Körper produzierst. Und in dem Moment, wo du loslässt und deine Glieder sich zu den Tönen bewegen können, dann schwingt alles mit und es fühlt sich leichter an. In dem Moment, wo du dich dabei ruhig hältst und die Töne da sind und alle Zellen mitschwingen wollen und du es unterdrückst, kommen zwar die Töne zu allen anderen, die hier sind, aber du selbst hast es schwerer. Es fühlt sich schwerer an. Probiere es einfach nächstes Mal anders aus. Fühle, wie es geht, ohne dass du die anderen in ihrem Umfeld zu stark beeinträchtigst.

T: Die wollen dann alle mit tanzen, nicht?

Kuthumi: Mal sehen, was sich noch entwickelt.

Teilnehmer: Dann habe ich das Gefühl, dass sich ein Teil von mir immer noch wieder zurückziehen will. So wie heute z. B, hier zu stehen und zu singen, da habe ich jetzt quasi einen Widerstand überschritten, den ich aber trotzdem ständig fühle, wenn ich dann wieder aufhöre. Dauert das noch eine Zeit lang?

Kuthumi: Es dauert noch eine Zeit lang. Du wirst ihn aber immer besser überwinden. Und irgendwann fühlst du ihn auch gar nicht mehr als Überwindung, dann ist er einfach weg. Lass es einfach zu, was jetzt ist und fühle, wie es dich verändert. Sei nicht zu sehr mit deinem Verstand dabei. Analysiere das nicht.

Teilnehmer: Ich spüre es eben und irgendwie ist der Verstand ja immer noch da...

Kuthumi: Ich gönne ihn dir auch.

Teilnehmer: Du hast ja keinen.

Kuthumi: Ja, und ich bin froh darüber. Mich kannst du mit solchen Worten nicht ärgern.

Teilnehmer: Schade, ich dachte, ich kriege dich so ein bisschen damit. Danke schön.

Partnerschaft

Teilnehmer: Ich habe auch eine sehr persönliche Frage. Wird es denn für mich in absehbarer Zeit mal einen neuen Partner geben?

Kuthumi: Ha, wenn du willst, ja.

Teilnehmer: Das ist bei mir keine Frage des Wollens.

Kuthumi: Es ist eine Frage des Wollens und des Zulassens und des sich selbst Gestattens. Sei nicht so wählerisch. Such dir schon jemanden aus, der zu dir passt, aber sieh zu, dass du vor lauter Abwägen nicht nicht zu viel Zeit vertust. Wer zu viele Wenn und Abers abwägt, kommt nicht zum Tun.

Teilnehmer: Danke.

Appetit auf Fleisch

Teilnehmer.: Mich plagt im Moment noch, dass ich eigentlich kein Fleisch essen möchte, weil ich den Tieren das nicht antun möchte, aber es schmeckt mir.

Kuthumi: Furchtbar! Furchtbar! Tauch ein in das Leid dieser Welt! Mache dich selbst klein, indem du dir die Schuld dafür zuweist, dass du Hunger auf Fleisch hast! Den Tieren, die tot sind, ist es egal, wer sie isst. Ob der Geier an ihnen herumpickt, der Schakal ihr Fleisch frisst oder ob du es dir in einer Pfanne schmorst, ist vollkommen gleich-gültig.

Teilnehmer: Das tut gut zu hören. Da ist noch die andere Sache. Ich habe in einem anderen spirituellen Buch, was gechannelt wurde, gelesen, dass es meinen Anstieg der Schwingungsfrequenz, den ich doch so sehr herbeisehne, bremst, wenn ich noch die Information des Todes durch das Fleisch aufnehme. Bin ich überhaupt schon so weit, dass ich darauf achten muss?

Kuthumi: Sagen wir mal so: Solange du in deinem Verstand mit dem Tod herumexperimentierst, bist du immer in einer Schwingung des Todes, egal ob du Fleisch isst oder nicht. Allein schon dadurch, dass du darüber nachdenkst, was es mit dir machen würde, dass du Fleisch isst, bringt dich schon in diese Schwingung, die du eigentlich nicht möchtest. Und gleichzeitig schmeckt es dir auch noch. Es ist furchtbar! Du bist in einem tiefen Dilemma!

Teilnehmer: Hab ich schön konstruiert, nicht?

Kuthumi: Ja, du hast es dir wunderbar gemacht und dein Verstand hat dich hervorragend unterstützt. Ganz hervorragend hat er dich unterstützt. Wenn du aus dieser Schwingung herauskommen willst, dann lass es einfach geschehen. Leg den Schalter um. Mach es nicht mit dem Verstand. Mit dem Verstand kannst du deine Schwingung nicht erhöhen. Der Verstand wird dich immer wieder in Fallen tappen lassen, die dich hinunterziehen. Es kommt nicht darauf an, ob ihr Fleisch esst oder kein Fleisch esst. Es kommt darauf an, dass die Veränderung natürlich geschieht.
In dem Moment, wo du Fleisch magst, isst du Fleisch, bedankst dich bei dem Tier, das sein Leben dafür geopfert hat und bist sofort in einer besseren Schwingung, als wenn du kein Fleisch isst und denkst: „Hm, eigentlich könnte ich ein bisschen Fleisch essen, ich hab ja so einen Hunger auf Fleisch, Rindfleisch oder Pute, was ist wohl besser für meine Schwingung. Schwein ja nun doch nicht, nein, das haben mir schon alle gesagt, dass das nicht gut ist. Aber vielleicht ein bisschen Fisch, der lebt ja auch gar nicht richtig, der schwimmt ja nur im Wasser.“
Macht euch Gedanken und ihr seid in dieser Schwingung oder macht euch keine und lasst es natürlich geschehen. Lasst es natürlich geschehen. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem euch der Genuss des Fleisches nicht mehr so sehr herausfordert, dass ihr vielleicht nur noch einmal im Monat oder einmal im Jahr Fleisch essen wollt, weil es dann für euren Körper auch sinnvoll ist. Vielleicht aber auch gar nicht mehr und vielleicht auch erst noch mal jede Woche. Es ist völlig in Ordnung. Nur achtet darauf, was sich bei euch verändert. Und wenn es sich verändert und die Gelüste anders werden, dann achtet darauf und richtet euch danach. Euer Körper signalisiert euch sehr wohl, was jetzt richtig und wichtig ist.

Teilnehmer: Danke

ADS Kinder

Teilnehmerin: Mein Enkelkind gehört zu den sogenannten ADS-Kindern und es versetzt mich immer wieder in Erstaunen. Obwohl er erst 2 ½ Jahre ist, kommen manchmal so weise Worte aus seinem Mund, dass ich denke, es spricht ein weiser alter Mann. Es ist erstaunlich, aber es macht mir manchmal auch ein bisschen Sorge.

Kuthumi: Diese Kinder sind genau dazu da, um euch immer wieder in Erstaunen zu versetzen. Sie haben nur deshalb diesen Ruf in eurer Gesellschaft, weil sie sich nicht so anpassen, wie ihr es von dieser anpassungswilligen Gesellschaft sonst so gewohnt seid. Es gab schon immer Menschen, die in diese Welt hineingeboren wurden, die sich nicht anpassen wollten, die andere Wege gegangen sind und die „auffällig“ waren. Aber noch nie hat eine Gesellschaft so stark und so wenig einfühlsam darauf reagiert wie die heutige.
Ihr glaubt, dass ihr auch in euren geistigen und menschlichen Ebenen, in den Dingen, wie ihr euch untereinander verhalten solltet, alles in Bahnen bringen müsst, die alles regeln und wo sich jeder an das hält, was vorgegeben ist. Das Vorgegebene ist aber nicht das, was die Neuentwicklung betrifft. Das Vorgegebene ist ein alter Sack, der nichts mehr wert ist. Das Neue sind die neuen Kinder, die neue Wege beschreiten und die die Welt verändern werden.
Viele von den Kindern, die heute als verhaltensgestört oder als ADS-Kinder beschimpft und behandelt werden - zum Teil mit hochwirksamen Medikamenten - werden später einmal diese Welt in einer Art und Weise verändern, wie es sich die Gesellschaft, die hier heute noch die Macht hat und die Entscheidungen trifft, noch gar nicht vorstellen kann. Das sind die Menschen, die tatsächlich ganz neue Wege gehen werden, weil sie so geschaltet sind, wie sie geschaltet sind, die die Möglichkeit haben, neue Weg zu gehen, auch wenn sie nicht so angepasst sind. Anpassung war schon immer der Tod der Entwicklung.
Es gibt in eurer Welt sehr viele gute Bücher über dieses sogenannte ADS-Syndrom. Es ist gut, den Eltern solche Dinge zu schenken, um ihnen selber den Blick dafür zu öffnen, wie sie mit diesen Kindern anders umgehen können. Es ist gerade für diese Kinder eine schwierige Zeit, weil sie auf der einen Seite dafür da sind, diese neuen Wege vorzubereiten und zu gehen. Auf der anderen Seite haben sie diese alten Grundmuster, in die sie hereingepresst werden sollen. Sie brauchen einfach nur mehr Aufmerksamkeit als andere Kinder. Sie brauchen es mehr, dass jemand um sie herum ist und sie begleitet. Sie brauchen eine etwas intensivere Begleitung als andere Kinder und dann werden sie einen Weg gehen, der wunderbar sein wird. Versucht diese Begleitung so weit wie möglich ohne Beeinflussung ihrer Psyche zu tun, ohne Beeinflussung durch Medikamente. Das ist das Beste, was ihr für diese Kinder tun könnt.

Situation der Mutter und der Schwester eines ADS Kindes ?

Teilnehmerin: Ich habe auch ein Enkelkind mit ADS, das schon sieben Jahre alt ist und schon in die Schule gekommen ist. Er bekommt solche Medikamente, damit er in der Schule aufmerksam sein kann, hat aber auch einen Menschen als Begleiter genehmigt bekommen, der nur für ihn da ist. Davon profitieren natürlich alle in der Klasse. Bis ca. 16 Uhr ist er unheimlich lieb, macht alles, ist wahnsinnig intelligent und sprüht vor Charisma - es ist göttlich. Aber danach fängt es an, dass er anstrengend wird.
Was ich fragen wollte bezieht sich auf seine ältere Schwester, die 11 Jahre alt ist und das genaue Gegenteil von ihm. Sie ist ganz ruhig und ganz in sich gekehrt. Ich glaube, sie leidet ganz schön unter ihm. Sie kommt oft nachmittags zu mir und sagt: „Weißt du eigentlich, warum ich komme? Damit ich hier endlich meine Ruhe habe.“ Meine Tochter kümmert sich sehr, sie weiß sehr viel darüber, aber sie lässt ihm auch alle Freiheiten oder sehr viele Freiheiten und mäßigt dann immer ihre Tochter, sie solle sich zurückhalten. Diese möchte immer zurückschlagen, wenn ihr Bruder sie belästigt, weiß aber, dass sie nicht darf, steckt sofort ein, fängt sehr viel an zu weinen und ist oft sehr unglücklich.
Ich stelle mich nicht dazwischen, weil ich ja weiß, dass das nicht angenommen wird. Ich glaube, sie merken aber, dass ich etwas dagegen habe. Ich würde gerne wissen, wie ich mich verhalten soll, wenn der Junge seine Schwester so drangsaliert.

Kuthumi: Sag es ihm, wie du es empfindest. Sag ihm, wie sehr du ihn liebst und wie sehr du auch seine Schwester liebst. Und sag ihm, was du empfindest, wenn er sich seiner Schwester gegenüber so verhält, wie du es dann siehst. Teile ihm deine Gefühle mit, auch deine Verzweiflung, die du hast, dass du nicht weißt, wie du damit umgehen sollst. Sag es ihm in der ganzen Tiefe deiner Gefühle. Er wird damit besser umgehen können als mit jedem Verbot, als mit jeder anderen Anstrengung oder auch mit jedem anderen Ihn-vor-irgendetwas-schützen.
Er soll auch in dieser Welt mit den Grenzen fertig werden können, die andere im Umgang mit ihm haben. Er muss auch erfahren, wie er wirkt und was es bewirkt, wenn er sich so verhält, damit er in diesen Strukturen tatsächlich nach und nach seine eigene Kraft entwickeln und auch sein eigenes Verhalten reflektieren kann. Das können diese Kinder nämlich auch. Sie können es tatsächlich. Sie müssen nicht als krank abgestempelt werden. Sie sind nur ein wenig anders. Sie sind nicht krank. Sie müssen nicht besonders geschützt werden. Sie sind in diese Welt hineingekommen um dieses Leben zu leben. Und sie müssen auch wissen, wie sie mit dem, wie sie leben, auf andere wirken. Das gehört mit zu ihrem eigenen Entwicklungsprozess.

Teilnehmerin: Zu der Mutter soll ich nichts sagen? Das will ich ja immer.

Kuthumi: Möchtest du deine Tochter noch weiter erziehen (mit ironischem Unterton)? Das hat einen Konfliktstoff, der so tief sitzt. Was glaubst du, was du damit erreichst?
 

Teilnehmerin: Ich habe mich nicht eingemischt. Aber ich denke, sie merkt, dass ich es will, mich aber zurückhalte.

Kuthumi: Wenn du einen Moment hast, wo du ganz viel Zeit mit ihr allein hast, dann sprich doch einmal darüber, wie du das empfindest. Sei doch ihr gegenüber einmal genauso ehrlich wie du jetzt eben hier warst, ohne dass du ihr Vorwürfe machst. Erkenne an, wie schwer sie es hat. Erkenne an, wie schwierig es für sie ist, dieses Kind in dieser Gesellschaft aufwachsen zu lassen. Erkenne das alles an, bevor du etwas dazu sagst, das du vielleicht anders siehst. Denn es ist schwer genug für diese Frau, dieses Kind so aufwachsen zu lassen, wie es jetzt ist. Das anzuerkennen ist das erste, was du tun musst, bevor du neue Vorschläge machst.

Heilung – und dann?

Teilnehmerin: Werde ich bald gesund, damit ich in meinem Beruf mit den Pflanzen arbeiten kann?

Kuthumi: Es ist nicht dein Ziel beruflich zu arbeiten. Dein Ziel ist es in dir zu arbeiten. Dein Ziel ist es deinen Körper wieder gesund zu haben. Und wenn du dieses Ziel erreicht hast, wird die Arbeit mit den Pflanzen nicht mehr das Wichtigere sein, sondern dann wird das Wichtige sein, dass du mit deinem Wissen und deiner Erfahrung, die du mit deiner Krankheit gesammelt hast, nach außen gehst und sie anderen vermittelst. Das ist eher dein Ziel. Das ist auch das Ziel, was hinter allen deinen Studien stand, die du jemals gemacht hast.

Selbstliebe und Leben ohne Bewertung

Teilnehmer: Ich hätte gerne ein paar Tipps und Tricks, wie man lernen kann sich mehr zu lieben und wie man lernen kann zu leben ohne zu viel zu bewerten.

Kuthumi: Wir könnten jetzt mit einem neuen Channeling beginnen (lacht herzhaft). Deine erste Frage: Wie kann ich mich selbst mehr lieben? Schaue mal morgens in den Spiegel.
 

Teilnehmer: Die Übung kenne ich und die ist sehr schwierig.
 

Kuthumi: Ja. Wenn du die beherrscht, dann frage mich noch einmal (alle lachen).
Deine nächste Frage war: Wie kann ich aufhören zu bewerten? Im Grunde genommen ist der Hintergrund dieser Frage derselbe. Indem du alles liebst, was ist, brauchst du nichts mehr bewerten. Und wenn du anfängst, dich selber vollkommen zu lieben, bist du dabei auch alles andere um dich herum zu lieben und dann gibt es keine Bewertungen mehr. Es ist einfach.
 Du hast Erwartungen. Solange du die hast, wirst du Bewertungen haben. Solange du diese Bewertungen hast, wirst du nicht alles lieben. Solange du dich bewertest, wirst du dich nicht lieben. Es ist einfach.

Woher kommen die Schuldgefühle ?

Teilnehmer: Woher kommt das Schuldgefühl, das mich manchmal so überfällt. Es kam gerade wieder, als du von 'jemanden über den Tisch ziehen' sprachst.

Kuthumi: Dieses Schuldgefühl überfällt dich immer dann, wenn du an jemand anders eine Erwartung hast, die sich nicht erfüllen will und du aber mit der Macht deiner eigenen Persönlichkeit alles dafür tust, dass sich diese Erwartung erfüllt.
Immer wenn ihr – egal ob du oder jemand anders – Erwartungen an Menschen habt, die sie nicht erfüllen möchten, dann werdet ihr ein wenig drängend. Jemand, der verbal so gut unterwegs ist wie du, kann dieses Drängende so gut in Worte packen, dass es fast zwingend wird. Und dann möchtest du deine Erwartungen, die du hast, erfüllen lassen. Das ist etwas, was man in anderem Jargon ganz klar auch Beeinflussung nennt. Das macht jeder von euch mehr oder weniger stark. Das zu erkennen und es irgendwann sein zu lassen, ist ein großes Ziel in diesem Spiel des Lebens.