Sanat Kumara antwortet

Blockade und Heilung

Teilnehmerin: Es war mir so, als ob das alles für mich gesagt wurde, was du gesagt hast und auch die Antwort, die du vorhin gegeben hast, die konnte ich auch für mich gut annehmen, so auf ein neues Feld zu gehen, das Alte loszulassen. Aber ich hätte es schon gern noch konkreter. Kann ich einmal fragen: Was kann ich tun, um gesund zu werden?

Sanat Kumara: Nimm deine Krankheit an.

Teilnehmerin: Das hast du ja schon gesagt, mmh. Ja ich möchte.

Sanat Kumara: Ja, aber es blockiert dich trotzdem etwas und diese innere Blockade braucht Zeit, um losgelassen zu werden. Du brauchst in dieser Welt ein wenig Zeit. Du weißt es jetzt und du bist auf dem Weg, doch du brauchst Zeit, damit es wirklich innerlich geschieht. Es muss ein, in deinem Herzen, ein vollkommenes Annehmen dessen sein, was jetzt ist, ohne jede Ablehnung, ohne ein Ärgern über deinen, nicht funktionierenden Körper, ohne ein Ärgern über das nächste Stolpern. Ein Annehmen all dessen, was jetzt ist, damit es sich vollkommen auflösen kann.

Teilnehmerin: Kann ich bitte was Konkretes haben ?

Sanat Kumara: Nicht hier in dieser Runde.

Teilnehmerin: Ich habe meine Antworten eigentlich schon gekriegt, danke.

Heilung des inneren Kindes

Teilnehmerin: Ich hatte ja letztes Mal die Karte gezogen, wo es im Detail um die Heilung des inneren Kindes ging und ich hatte letztes Mal schon gedacht, dass es das ist, was mich gerade in der Literatur auch beschäftigt. Ich habe darüber gerade gelesen und ich habe damit weiter gemacht, gestern Abend. Als ich gestern in Kaierde war und es mich wirklich wieder ziemlich mitgenommen hat, hatte ich so plötzlich die Idee- eigentlich das Umgehen mit dem Schmerz über den Tod meines Sohnes, ob es auch etwas zu tun hat mit der noch nicht abgeschlossenen Heilung meines inneren Kindes. Kannst du mir dazu etwas sagen?

Sanat Kumara: Ja, die Heilung deines inneren Kindes ist für dich ein ganz wichtiger Schritt, den du tun solltest, damit du deine Trauer überwinden kannst. Die Trauer über den Verlust deines Sohnes ist nicht nur die Trauer über den Verlust deines Sohnes, sondern Trauer über all das, was du jemals verloren hast. Es summiert sich und es fokussiert sich in diesem einen Ereignis, aber es sind noch viele andere Ereignisse aus der Zeit davor, die auch nicht bearbeitet sind, die du aber gut hast weg schieben können und ausblenden können, die dich aber noch belasten.

Teilnehmerin: Dann würde ich so ähnlich fragen, wie vorhin, ob da therapeutische Hilfe angebracht ist. Mir wurden dann auch schon Meditationen vorgeschlagen, ich habe das zum Teil versucht, zum Teil habe ich es auch erst einmal weg geschoben, aber ich habe so das Gefühl, dass ich für mich selber- ich könnte mir schon vorstellen, dass da eine gewisse Hilfe sinnvoll wäre für mich.

Sanat Kumara: Wenn du das Gefühl hast, es nicht allein zu können, dann kannst du dir auch Hilfe dazu nehmen.

Teilnehmerin: Ja, danke.

Polizeikontrolle

Teilnehmerin: Dann war die Polizeikontrolle, in die ich heute hinein geraten bin, auch von mir gewollt? (allgemeines, amüsiertes Gelächter)

Sanat Kumara: Hattest du ein nettes Gespräch mit dem Polizisten?

Teilnehmerin: Ja (wieder lautes, allgemeines Gelächter), er hat mir auch noch einen schönen Tag gewünscht.

Sanat Kumara: Das ist doch nett von ihm, du hattest also eine gute Begegnung?

Teilnehmerin: (bestätigt) Ja, es hat mir schon etwas gesagt, danke.

Wohin geht mein Weg

Teilnehmer: Ich, von meiner Seite aus, habe eine eher egoistische Frage: ich habe heute Morgen gesurft, habe gleich deine, ihre Internet-, E-Mail-Adresse gefunden, habe den Weg aufgeschrieben, habe es mehr oder weniger gleich gefunden, war wohl mehr ein Zufall. Jetzt zu meiner Frage: Ich habe viele Interessen und suche jetzt irgendwie einen Weg, was ich jetzt machen soll, wohin ich abbiegen soll, mehr oder weniger? Ich weiß nicht, ob das jetzt eine Herz- oder Kopffrage ist? Es gibt so viele Interessen bezüglich Schamanismus oder Reiki und ich weiß nicht, ob es nach einmal sehen zu beantworten ist, oder ob man dafür eine Zeit braucht.

Sanat Kumara: Erst einmal solltest du immer schauen, was dein Herz dir sagt und nicht was dein Verstand dir sagt. Der Verstand hat alle möglichen Vorstellungen, die aus der Vergangenheit kommen und baut sich ein Konstrukt aus den vergangenen Erfahrungen, die er in diesem Leben hatte, auf und macht dir daraus einen wohl formulierten Vorschlag, der sich meistens auch sehr gut anhört. Oft ist es aber nicht das, was dein Herz wirklich will und deshalb solltest du schauen, wo es dich tatsächlich hinzieht, wo deine Sehnsucht hingeht, nicht das, was dich dein Verstand erklären und machen lässt und wo du nach außen hin eine Position einnehmen könntest, sondern das, wo es dich hinzieht, wo du das Gefühl hast, dass – ja – dieses Sehnen und Fühlen, das möchte ich gern. Das solltest du, auf jeden Fall, berücksichtigen.

Teilnehmer: Deshalb bin ich ja auch hier, heute Abend.

Sanat Kumara: Ja, und das ist auch gut so.

Teilnehmer: Dann werden wir uns wohl noch ein paar Mal sehen, denke ich.

Sanat Kumara: lacht

Verstand und Engelsalzheimer

Teilnehmerin: Also, mein kleiner Verstand hat Probleme mit dem Channeling.

Sanat Kumara: (amüsiert), Tja, nicht nur dein kleiner Verstand…

Teilnehmerin: Okay, also…

Sanat Kumara: Deine Frage ist für viele da…

Teilnehmerin: Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es doch so, also gehen wir jetzt einmal von mir aus, dass ich bereits schon öfter mal auf dieser Erde war.

Sanat Kumara: Ja.

Teilnehmerin: Wenn ich dann wieder nach oben gegangen bin, denke ich mir, dann habe ich doch nicht wieder alles vergessen, oder doch? Was ich hier so beackert habe?

Sanat Kumara: Du hast doch nicht alles vergessen.

Teilnehmerin: Wieso bin ich dann so blöd und lerne von meinen Erfahrungen nicht und suche mir wieder etwas aus, was so schwer ist? Also, das kann ich nicht wirklich … glauben.

Sanat Kumara: Es gibt den sogenannten „Engelsalzeimer“ (allgemeines lautes Gelächter) und es ist einfach so, wenn du aus dieser Welt aufsteigst in die Welt der Engel und dort bist, dann bist du so voller Glückseligkeit, so voller Zutrauen und Vertrauen zu dir selber…

Teilnehmerin: (wirft ein)…dass der Scheiß vorbei ist, oder wie?

Sanat Kumara: Nein, dass du dir überhaupt nicht vorstellen kannst jemals wieder körperlich abhängig zu sein und nicht alles das blitzschnell umgesetzt zu haben, was du dir vorstellst. Weil in der Welt der Engel brauchst du nur einen Gedanken denken und schon ist er manifestiert, er ist dann sofort umgesetzt. Und hier auf dieser Erde brauchst du die Linearität der Zeit, du musst planen, musst mit Menschen absprechen, musst das und das und das noch tun, damit endlich irgendwann, an dem langen Ende dieser Kette das Ereignis irgendwann steht, was du gerne haben möchtest, oder umsetzen möchtest. Du brauchst also unheimlich viel Raum und Zeit, um zu deinem Ergebnis zu kommen.

Teilnehmerin: Ja, aber das weiß ich doch, wenn ich ein paar Mal hier war, oder nicht?

Sanat Kumara: Du hast diese Erfahrung gemacht, aber wenn du als Engelwesen wieder oben bist…

Teilnehmerin: …dann sind diese Erfahrungen wieder weg?

Sanat Kumara: Dann ist nicht die ganze Erfahrung weg, aber du machst ja gerade wieder andere Erfahrungen, und da du als Engel immer im hier und jetzt lebst, denkst du dir: na, meine neue Erfahrung, immier wieder die Linearität und Zeit erleben, damit ich merke, wie zähflüssig das alles so vor sich geht- das wäre mal wieder schön, das habe ich lange nicht gehabt.

Teilnehmerin: (lachend) …das kann ich mir nicht vorstellen. ( Lautes allgemeines Gelächter)

Sanat Kumara: Du wärest sonst nicht hier. (Lachen)

Teilnehmerin: Aber, wenn ich mich so sehr von dem unterscheide, von hier nach da, dann ist das also, weiß ich nicht… also nee, da sind sich ja Zwillinge ähnlicher, als…

Sanat Kumara: Ja, durchaus. Du musst dir ja vorstellen, du gibst ja nicht dein ganzes Wesen hier herunter, du gibst ja nur einen kleinen Anteil deines ganzen, großen, kosmischen Wesens in diese kleine körperliche Hülle. Es ist ein Bruchteil dessen, was du wirklich bist.

Teilnehmerin: Aber ich muss es doch wieder erkennen können- irgendwie?

Sanat Kumara: Aber du bist als Wesen, das du hier auf der Erde bist, nicht das ganze Wesen, was oben ist. Es ist vielleicht nur die kleine Fingerkuppe deines kleinen Fingers, die diese Erfahrung gemacht hat, die du jetzt machst. Wenn du ein so großes, göttliches Wesen bist und der kleine Finger schmerzt ein wenig…?

Teilnehmerin: Ja? (Lautes Gelächter) Das verstehe ich trotzdem nicht so ganz, wie das so funktioniert. Wie kann dieses große, göttliche Wesen dieses kleine Stückchen da unten so vernachlässigen? Also, das kann ich wirklich so nicht, also nee…

Sanat Kumara: Das tut es nicht.

Teilnehmerin: Doch, so fühle ich mich aber.

Sanat Kumara: Du hast das Gefühl, dass es das tut.

Teilnehmerin: Ich bin doch mein Gefühl, oder nicht?

Sanat Kumara: Ja, aber dein Gefühl muss ja nicht richtig sein.

Teilnehmerin: Hallo? Nun ja, also gut, also nee…

Sanat Kumara: Lass es einfach sacken.

Teilnehmerin: Das ist ja ungefähr wie die „Truman-Show“, oder wenn, wie soll ich das jetzt sagen, wenn ich weiß, dass ich alles vergesse, wenn ich unten bin, also auf der Welt, oder wie auch immer man das nennen mag und ich habe mir das vorher selber ausgesucht und dann – ja, bist ja selber schuld, warum bist du so blöd und suchst dir so etwas aus- da komme ich nicht dahinter. Das ist doch, wenn ich das hier einmal auf die Erde beziehe, dann sehe, wie jemand, was weiß ich, immer gegen die Wand rennt und dann sage ich: ja, lass den doch gegen die Wand laufen, der hat sich das ja so ausgesucht, das ist doch unmenschlich. Da kann ich wirklich nicht mitkommen, das ist mir mindestens 3 Nummern zu hoch.

Sanat Kumara: Ja

Teilnehmerin: Ja, da gibt es keine Antwort.

Sanat Kumara: Nein, weil jetzt ein Anstoß gegeben wurde und weil jetzt ein Prozess in dir beginnt, der das ganze in sich bearbeitet, und dieser Prozess soll geschehen.

Einsamkeits- und Trauerfeld

Teilnehmerin: Ja, ich habe die Frage, ob es für mich auch reicht, das was du empfohlen hast, wenn die Gefühle kommen, da hinein zu gehen und sie zu akzeptieren, auch Einsamkeit und Trauer. Ob es für mich reicht, die Channelarbeit, oder ob noch irgendetwas anderes dahinter steckt, dass ich vielleicht eher mit therapeutischer Hilfe arbeiten und los lassen kann. Ich möchte gerne die Vergangenheit los lassen, ich rutsche aber immer wieder hinein.

Sanat Kumara: Ja, du rutscht immer wieder in dein altes Gefühl hinein?

Teilnehmerin: Mmh, ja.

Sanat Kumara: Und das verhindert, dass du tatsächlich weiter kommst, weil dein Gefühl für das, was dein Verstand will, nicht mitkommt und du gerätst immer wieder in das Feld, in dem du vorher warst. Stelle es dir vor wie ein großes Feld, in dem du dich immer wohl gefühlt hast, wo du jede Kante und Ecke kennst. Dieses Feld ist dir wohlbekannt, auch wenn es dir nicht gefällt und dann gibt es daneben ein Feld, das hell und leuchtend ist, aber völlig unbekannt, so gleißendes Licht, dass du gar nichts richtig erkennen kannst und du weißt das in diesem Feld eine bessere Möglichkeit ist, aber das alte Feld ist so bekannt. Dann wagst du einen Schritt über die Grenze, erschrickst dich vor der Helligkeit und gehst wieder zurück in das bekannte, wo du schon warst und wo du dich auskennst. Wenn du diese Schritte aus dem alten Feld heraus und in das neue Feld hinein immer etwas verlängerst und je länger du in dem neuen Feld bleibst, auch wenn es dich alles blenden sollte, dann wird das alte Feld seine Erinnerungen verblassen und das neue Feld wird dir immer bekannter werden, du wirst es immer mehr erforschen. Das wäre der Weg sich ganz von dem alten Feld zu trennen, aber lasse es auch ruhig langsam geschehen, nimm es nicht tragisch, wenn dich das alte Feld immer wieder einholt, sondern sei kontinuierlich dabei immer wieder in das neue hinein zu gehen und das neue für dich zu öffnen, das ist der Weg auf der geistigen Ebene. Und wenn du das Gefühl hast und dir selber innerlich eine Idee dazu kommt, dass du auch auf der körperlichen Ebene mit deinem Therapeuten einen bestimmten Weg gehen willst, dann gehe auch den parallelen, das ist immer möglich. Aber eine wahre, absolute Gesundung auf allen Ebenen geschieht nur dann, wenn du auch in dieses neue Feld hinein gehst und nicht in dem alten bleibst.

Teilnehmerin: Ich weiß nicht, wie ich darin bleiben kann, ich kann das nicht kontrollieren. Ich bin von jetzt auf gleich, ohne dass ich weiß- warum, und dann sitze ich in dem alten Sumpf und …, schaffe ich es denn allein, oder ist eine therapeutische Hilfe günstig?

Sanat Kumara: Es wäre vielleicht günstig dich für drei- viermal auch begleiten zu lassen, bis du stabiler wirst in diesem Feld und auf diesem Weg dorthin, bis du es dir tatsächlich zutraust. Es hilft nichts, wenn man sich immer wieder sagt: man muss nur aufstehen und weiter gehen. Wenn man sich gerade so niedergeschlagen und abgeschlagen fühlt, dann braucht man manchmal jemanden, der einen an die Hand nimmt und sagt: Komm, jetzt gehen wir noch ein Stück, und das solltest du dir ruhig gönnen.

Teilnehmerin: Es geht halt auch über die Gedanken manchmal, ich kann die dann nicht kontrollieren.
Okay, danke.

Schmerzen in der Brust

Teilnehmerin: Warum hatte ich bei dem Channel hier so ein Brennen auf der Brust und Halsschmerzen?

Sanat Kumara: Im Inneren der Brust hattest du das Brennen?

Teilnehmerin: - in der Herzgegend

Sanat Kumara: Ja, es hat sich etwas verändert, du hast es in dir selber gespürt, dass du an eine Wahrheit kommst, die du nur mit dem Herzen erfühlen kannst und nicht mit dem Verstand und dein Herz öffnet sich dafür und das brennt manchmal.Sanat Kumara: Ja, es hat sich etwas verändert, du hast es in dir selber gespürt, dass du an eine Wahrheit kommst, die du nur mit dem Herzen erfühlen kannst und nicht mit dem Verstand und dein Herz öffnet sich dafür und das brennt manchmal.

Teilnehmerin: Mmh, danke.

Besuch vom verstorbenen Sohn

Teilnehmerin: Also, ich hatte gestern Geburtstag und das war der dritte Geburtstag ohne meinen Sohn und dann war ich traurig, ich fühlte mich traurig und auf einmal war es so, als wenn er da war. Ich habe seine Haut gespürt, meine Härchen haben sich aufgerichtet und mich hat jemand in den Arm genommen, mir wurde ganz warm und ich spürte einen Schauer, wie kurz nach seinem Tod, da hatte ich ja auch immer dieses Gefühl. Es war gestern wieder da, es war ganz toll, ich war dann nicht mehr traurig, es war einfach nur schön. Jetzt meine Frage: War er das, oder wurde nur etwas geschickt, was ich gebrauchen kann? Oder soll ich es einfach nur so hinnehmen und gar nicht fragen, muss ich gar nicht wissen?

Sanat Kumara: Was in dir will es wissen? Du hast dich glücklich gefühlt und warst zufrieden in dem Moment. Du bist in dem Moment vollkommen erfüllt gewesen von dem Gefühl und du weißt, dass es richtig war. Du weißt, dass es gut war. Du weißt, dass er es wirklich war und warum soll er dich nicht zu deinem Geburtstag besuchen? Er hat zwar sonst genügend anderes zu tun und kommt nicht mehr so häufig, wie am Anfang, aber er kann dich doch zu deinem Geburtstag besuchen.

Teilnehmerin: Das geht wirklich noch?

Sanat Kumara: Natürlich geht das, alles geht, was ihr wollt. Es ist nur so, dass es sich auch wieder voneinander entfernt und das ist auch gut so, weil auch du deinen Weg gehst und er seinen Weg geht, trotzdem könnt ihr euch ab und zu besuchen. Ihr könnt trotzdem miteinander verbunden sein, aber ihr könnt euch nicht mehr das herbei rufen, was ihr im Leben hattet: an Enge und Gemeinsamkeit und körperlichen Verbindungen. Das ist nicht mehr. Aber sein Sein ist genau so vorhanden wie deins und selbstverständlich kann er dich besuchen kommen, du ihn nicht so gut, das ist etwa schwieriger, aber sein jetziger Zustand erlaubt ihm das ab und zu.

Teilnehmerin: Danke

Schmerzen im Kopf

Teilnehmerin: Mir tut im Moment alles weh: der Hals, der Kiefer und die Ohren. Wäre ja auch möglich, dass das Prägungen sind, die sich hier Ausdruck verschaffen. Ich frage mich natürlich auch, ob es noch mit meinem Schmerz über den Tod meines Sohnes zusammen hängt, ob da ein Zusammenhang besteht – das ganze Schlucken, das ganze Verkraften, ich will das los werden, ich will das so nicht. Was kann ich tun.

Sanat Kumara: Ja, richte dich auf, setze dich gerade hin und fühle vom Steiß bis zum Schädeldacheine gerade Linie in dir, eine wirklich gerade Linie, die dich innerlich stärkt und aufrichtet. Spüre, wie dein Kopf steigt und dein Kinn dabei langsam auf die Brust sinkt und die Nackenwirbelsäule lang macht. Fühle den Atem frei in dich hinein fließen und lass den Unterleibmuskel los. Spüre, wie du in dir aufrecht bist und trotzdem vollkommen entspannt. Spüre die Aufrichtigkeit deines eigenen Seins und fühle, dass dein Sein nichts mit dem zu tun hat, was dein Sohn erlebt und erlitten hat. Dein Sein ist dein Sein und seins ist seins. Ihr habt enge Verbindung miteinander und trotzdem habt ihr euch entschieden in getrennten Körpern zu leben und der eine soll nicht die Leiden des anderen übernehmen. Sei in deiner eigenen Kraft und fühle, wie sie in dir aufsteigt und fühle, wie du verbunden bist in deiner eigenen Mitte, mit dir selbst. Lass alles, was an Enge in deinem Hals noch vorhanden ist, heraus. Du kannst es auch, wenn es nötig ist, heraus schreien. Du musst es ja nicht jetzt tun, lass es aber nicht in dir. Es drückt dir die Kehle zu, wenn du es drin lässt. Du solltest es wirklich heraus lassen. Nimm dir die Freiheit, dich wirklich davon zu befreien, von diesem inneren „Zugeschnürt fühlen“ deiner Kehle. Atme frei ein und aus, völlig frei, tief und fühle, wie sich alles in dir weitet, was vorher eng war. Mache diese Übung täglich wenigstens drei Mal (sehr eindringlich- tiefes Luftholen).

Prägung der Angst

Teilnehmerin: Du hast vorhin von dem richtigen Zeitpunkt gesprochen, wo man etwas in die Tat umsetzt, oder sagt und also ich bin heute gerade in so einer Position, wo auch gerade der richtige Zeitpunkt ist, wo ich so als Vermittlerin zwischen der einen Gruppe und irgendwelchen Ämtern, die auch alle irgendwelche Ansichten über bestimmte Prägungen haben, oder wie etwas zu sein hat, oder nicht zu sein hat. Und da habe ich meine neuen Ideen und ich habe das Gefühl, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, das einzubringen, aber gleichzeitig habe ich auch genau so viel Angst davor, dass es vielleicht doch nicht der richtige Zeitpunkt ist, oder manchmal fühle ich mich auch noch so ziemlich allein damit… Vielleicht kannst du mir da noch einmal einen Tipp geben?

Sanat Kumara: Wenn es dich innerlich drängt etwas zu tun, dann verhindere es nicht. Denn diese Verhinderung, in dem Moment, ist alte Prägung der Angst. Es ist eine Prägung, die ihr über Jahrtausende bekommen habt- das ihr jedes Mal, wenn ihr eigene, neue Ideen umsetzen wollt, die gegen die alten waren, das ihr jedes Mal mit dem Kopf unter Wasser geduckt wurdet und manchmal so lange, bis ihr Luft geatmet habt und diese Todesangst, die ihr damals hattet, begleitet euch auch heute noch, wenn ihr mit Hierarchien auf dieser Welt umgehen wollt. Wenn ihr mit Hierarchien so umgehen wollt, das sie neue Ideen anerkennen sollen. Dass sie sich einfach mal etwas anhören möchten, was sie vielleicht noch nicht kennen. Das war immer das Risiko derjenigen, die neue Ideen in die Welt gebracht haben, dass sie dafür sogar einen „Kopf kürzer“ gemacht wurden. Das wird in dieser Gesellschaft heute nicht mehr so ausdrücklich passieren, aber die Erinnerung daran ist stark.

Teilnehmerin: mmh?

Sanat Kumara: Du entscheidest selbst, ob du den Mut und die Kraft von Erzengel Michael mit nimmst und sein blaues Schwert ein wenig schwingst und alle alten Prägungen damit weg brennst?

Teilnehmerin: Das reizt mich ja. (Allgemeine Heiterkeit)

Sanat Kumara: Oder ob du noch ein bisschen „geprägt“ durch diese Welt läufst? (Lachen)- Und dadurch keine Veränderung in Gang bringst. Und wirst immer wissen, wenn es dich von innen drängt, aus dem Herzen heraus, dann unterdrücke es besser nicht.

Teilnehmerin: Mmh, das war jetzt sehr hilfreich für mich, das ich noch einmal wusste, wie die Angst, woher die kommt und wie die da hinein spielt. – Danke.

Neue Kinder und alte Prägung

Teilnehmerin: Ich habe eine Frage zu den Prägungen – und zwar: Die neuen Kinder, die jetzt geboren werden kommen ja schon mit einem anderen Bewusstsein zu uns. Und wie ist das, wenn sie jetzt mit den alten Prägungen konfrontiert werden? Nehmen sie auch noch sehr viel davon an, oder sind sie schon in der Lage, dass das nicht geht?

Sanat Kumara: Diese Kinder werden mit zunehmendem Alter viel früher, als in den vorherigen Generationen spüren, wenn etwas nicht in Balance ist, wenn etwas nicht mehr passend in dieser Zeit ist. Sie werden sich auf ihre Art dagegen wehren. Sie werden diese Prägungen nicht so annehmen. Sie werden sich, wenn sie in einem Elternhaus aufwachsen und in einer Umgebung aufwachsen, wo sie sich relativ frei entwickeln können, ihr Leben auch frei gestalten. Wenn das nicht der Fall ist und sie in einer sehr prägenden Umgebung aufwachsen müssen, dann wird es später zu Auseinandersetzungen führen, die sich dann in einer Entladung äußert und sie sich frei machen werden von diesen drückenden Eindrücken, die auf sie Kraft ausüben.

Körperliche Bewegung

Teilnehmer: Du hast ja vorhin so schön über Wege geredet und so und ich weiß ja, dass du nicht gerade den Weg meinst, den ich vielleicht gerade gehe, aber das ist ja auch egal. Ich wollte nur fragen – und zwar: Ich bin heute spazieren gegangen, ich bin einfach flott spazieren gegangen, weil ich merke, dass mir das auf meiner körperlichen Ebene gut tut. Dann war aber so ein Moment da, wo es in mir so etwas von zerrte und alles schrie, wo meine linke Schulter und meine rechte Schulter so am schmerzen waren. Ich dachte: Woher kam das? Hat sich dann auch etwas bei mir gelöst?- Eine Spannung oder ein Druckgefühl?

Sanat Kumara: Welche widerstreitende Dinge sind in dir? Was arbeitet in dir gegeneinander? Wo bist du nicht in deinem Gleichgewicht? Und wie äußert sich das dann? Bewegung des Körpers kann ganz viel auslösen, es kann die Zellen so in Schwingung bringen, dass die Dinge, die sich lösen wollen nach oben getragen werden, wie auf einer Welle, die das Treibgut des Lebens nach oben trägt und dann an den Strand wirft. Diese Welle entsteht immer dann, wenn der Körper sich ausagieren kann, oder wenn Gefühle aufwallen, oder wenn der Verstand abschaltet. Immer dann können die Dinge entstehen. Du hast ein starkes Bewusstsein, das vieles unterdrückt und vieles in sich festhält, das du nicht an die Oberfläche kommen lassen willst. Körperliche Tätigkeit kann dir dabei helfen diese Krusten aufzubrechen, damit es sich langsam aus dir erlösen kann und aus dir heraus fließen kann, was noch nicht erlöst ist.

Teilnehmer: Also sind es dem Sinne meine eigenen Dinge, die noch in meinem Körper verkrustet sind, wie du es so schön ausdrückst. Also, war es etwas Gutes?

Sanat Kumara: Ja

Teilnehmer: Das wollte ich hören.

Sanat Kumara: Die Frage hättest du auch einfacher beantwortet haben können. Die Frage ist, ob es dir gut tut?

Teilnehmer: Das es mir gut tut, das weiß ich ja. Die Frage ist nur was da passiert ist? Ich habe mir das auch schon so ungefähr gedacht. Ich habe auch schon gedacht, dass meine Schulterblätter irgendwie streiten und deswegen…?

Sanat Kumara: Das kommt noch hinzu. Aber das tut nicht zur Sache.

Teilnehmer: Das tut nicht zur Sache? Das ist ja auch egal.

Sant Kumara: Das sind die Yin- und Yang-Anteile in dir – die männlichen und weibliche Chakren, die auf den Schultern sitzen und die immer noch so ein bisschen miteinander spielen. Genieße das Spiel.

Teilnehmer: Aber jetzt weiß ich ja. Wie ich wieder in Balance komme – danke schön. Ich werde jetzt auch weitergeben. (Gelächter)

Liebesenergie zwischen Mutter und Tochter

Teilnehmerin: Ich habe eine Frage, die betrifft mich und meine Tochter. Ich habe eine behinderte Tochter, die nicht sprechen kann. Ich erlebe mit ihr sehr viel Nähe und ab und zu gibt es, ja, denke ich, gibt es eine Herzöffnung, jedenfalls glaube ich das, ich bin mir nicht sicher. Es entsteht also ein Wärmegefühl, das sich ausbreitet nach allen Seiten und an der Reaktion meiner Tochter sehe ich, dass es offenbar bei ihr auch so ist und das ist eine wunderbare Verbindung und ich möchte gerne wissen, ja einmal, ob meine Tochter das auch so empfindet, wie ich und zweitens, was passiert da? Die Energie breitet sich aus nach allen Seiten und um uns herum. Das ist meine Frage.

Sanat Kumara: Diese Energie, die du dort spürst ist eine absolute Liebesenergie, die nicht zielgerichtet ist, sondern einfach nur ist. Sie ist einfach nur einen Ausdruck, der zwischen euch entsteht in bestimmten Momenten, die auch gar nicht von außen in irgendeiner Form beeinflusst werden können, sie entstehen von selbst und sie entstehen in euren Herzen. Wenn eure Herzen sich füreinander so öffnen, dass sie einander zugewandt sind, einander offen zugewandt sind. Dann entsteht dieses Gefühl, der unendlichen Schönheit und Verbindung, die mit menschlichen Worten nicht ausgedrückt werden kann. Sie ist so etwas Vollkommenes und Reines und nicht Erklärbares, das sich auf der geistigen Ebene abspielt, auf der geistigen Ebene unserer Herzensgebung. Es ist ein Geschenk, das zu spüren, das so zu erleben und du kannst sicher sein, dass deine Tochter dies auch so erlebt.

Teilnehmerin: Ja, das finde ich sehr schön, ich denke, dass ist für sie somit auch so ein Glücksgefühl, das sie dort erlebt.

Sanat Kumara: Auf jeden Fall

Teilnehmerin: Ja,das war meine Frage, danke.

Organspende

Teilnehmer: Ich weiß, dass mein Körper mein Gefährt ist. Inwieweit gehen Seelenanteile verloren oder werden übertragen, wenn man Organe spendet, sei es dass der Körper schon tot oder noch lebendig ist.

Sanat Kumara: Eine wunderbare Frage. Nichts von dem, was in den Gedanken und Vorstellungen in dieser Richtung jemals gedacht wurde, ist richtig. Die Organe sind nur so lange Bestandteil des Menschen, so lange er sie belebt. In dem Moment, wo der Geist des Menschen seinen Körper verlassen hat, sind diese Organe nicht mehr von ihm selbst belebt und haben noch eine relativ kurze Zeit, in der sie erhalten werden können. Wenn sie in dieser Zeit zu einem neuen Träger kommen, ist das für eure Welt vollkommen in Ordnung. Es geht kein Seelenanteil eines Menschen, der dieses Organ vorher besessen hat mit hinüber in den neuen Menschen. Das geschieht nicht.
Aber die Vorstellung des Menschen, der diese Spende bekommen hat, ist abhängig von seiner eigenen Anschauung, wie er oder sie das sieht. Das kann Schwierigkeiten bei der Annahme dieses Organs machen - indem sich diese Person nämlich vorstellt, dass etwas mitgekommen ist. Gerade wenn es um größere Organe oder Organe wie z. B. dem Herzen geht, mit dem sehr viele Emotionen verbunden sind, kann es durchaus sein, dass der Empfänger große Probleme damit hat und genau wissen möchte: Welche Person mit welchen Gedanken und Hintergründen war der Spender? Dies ist niemals sinnvoll, weil die Menschen dabei ihre eigene Persönlichkeit vergessen. Wenn sie als Empfänger ein Organ angenommen haben, sind sie der- und diejenige, die dieses Organ jetzt beleben und damit haben sie keinen Seelenanteil von dem anderen mit übernommen - außer sie hätten sich in einem solchen Zustand befunden, dass sie sich während einer solch schweren Operation selbst in sich verändert hätten. Das hat aber nichts mit dem Spender- und Empfängersein zu tun.

Unterschied zwischen Gaia und Mutter Maria

Teilnehmerin: Was ist der Unterschied oder gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Gaia und Maria, nicht Mutter Maria, sondern der Kraft Maria?

Sanat Kumara: Da müssten wir sie eigentlich selber fragen, nicht wahr? Ich sage dir aus meiner Energie heraus, dass es eine Kraft gibt, die die Erde selber ist und dass es eine Urkraft gibt, die die haltende Kraft ist, die mehr im menschlichen Bereich wirkt. Beide sind sehr, sehr verwandt. Maria ist die haltende, liebende, mütterliche und Geborgenheit schenkende Kraft, die lebenspendende Kraft, die mehr im menschlichen Bewusstsein agiert und handelt.
Gaia ist eine ganz andere Kraft, die den Ursprung und die Möglichkeit allen Lebens immer wieder neu auf dieser Erde zelebriert. Sie ist die Kraft, die die Absicht hat, Leben entstehen zu lassen, immer weiter entwickeln zu lassen und Evolution auf ihr und mit ihr möglich zu machen. Es ist eine urweibliche Kraft und gleichzeitig hat sie große männliche, planerische und organisatorische Anteile. Sie ist anders. Sie ist eine Kraft, die einen ganzen Planeten mitformt. Und sie ist eine Kraft, die viel älter ist als die Kraft, die ihr als Mutter Maria kennt. Mutter Maria ist eine Kraft, die in eurer menschlichen Ebene sehr präsent ist und sich aus den Engelwelten heraus dafür entwickelt hat.
All diese Kräfte sind anders, als ihr es euch vorstellt. Sie sind ganz anders. Ihr stellt sie euch und könnt sie euch immer wieder nur als Personen vorstellen. Als Wesen, die Bewusstsein haben, sind sie trotzdem Wesen, die ein Bewusstsein haben, das mit dem,  wie ihr Bewusstsein definiert und kennt, überhaupt nicht vergleichbar ist. Das Bewusstsein, das ihr in euch kennt und als menschliches Bewusstsein erlebt, ist ein kleines Lagerfeuer im Vergleich zur Sonne.

Wer ist Gott?

Teilnehmerin: Es ist der Satz gefallen 'Wenn du nicht weiterweißt oder wenn du Hilfe brauchst, dann rufe mich an und ich begleite dich'. Ich habe das immer mit Gott gemacht. Ich wollte schon immer fragen: Was ist Gott oder Jesus für euch? Ist das eine Konkurrenz? Du hast einmal das Wort 'Bruder' gesagt. Kann ich mit 'Gott' auch dich meinen?


Sanat Kumara: Gott ist aus unserer Sicht überall, in jedem. Gott kann dein Nachbar für dich sein. Gott kann der Baum für dich sein oder die Blume, dich sich dir öffnet. Gott muss nicht nur gedacht werden oder in der Phantasie erlebt sein. Gott kann tatsächlich jedes Wesen sein, das dir begegnet. Und jedes Wesen, das dir begegnet, ist Gott. Gleichzeitig meinst du mit Gott ein anderes Bewusstsein, ein höheres Bewusstsein, ein Bewusstsein, das in allem ist. Gott wird sich euch in euch selbst zeigen. Ihr seid Gott. Und wenn du deinen eigenen inneren göttlichen Funken fühlst und spürst und diese Flamme sich so entzündet, dass du sie in dir spürst, dann weißt du, dass du Gott bist. Das ist dieser Moment, wo du in die innere Glückseligkeit gehst. Dann suchst du Gott nicht mehr im Außen. Gott im Außen zu suchen, macht der Verstand. Gott im Innen zu suchen und zu finden, geht über dein inneres Empfinden, über dein inneres Fühlen, über dein inneres Sein, das mit dem Verstand nichts zu tun hat.

Das, was ihr tut, um Gott in dieser materiellen Welt zu finden, sind Übungen des Verstandes um ihn zu erklären, aber es ist nicht all-erfassend dessen, was Gott tatsächlich ist. Das werdet ihr nur in eurem Bewusstsein spüren, wenn ihr euch selbst vollkommen erkennt und in euch selbst den göttlichen Anteil spürt, der in euch allen ist. Dann seid ihr mit allem verbunden, was ist und dann seid ihr auch vom Gefühl her ein Teil des Ganzen, ein Teil von Gott.

Was uns betrifft, kannst du uns als Boten Gottes sehen, die jetzt im Äußeren wirken. Wir sind diejenigen, die euch auf einer Ebene des höheren Bewusstseins ab und zu anstupsen und anstoßen, damit ihr euren eigenen inneren göttlichen Funken mehr und mehr erkennt und damit erkennt, wer Gott wirklich ist in euch.

Liebevoller zu mir selbst – ohne schlechtes Gewissen?

Teilnehmerin: Wie kann ich liebevoller zu mir selbst sein und das Gefühl haben, dass ich in erster Linie etwas für mich tun darf und kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich nicht zuerst an andere denke.


Sanat Kumara: Du weißt und du hast es schon so oft gehört, dass du an dich selbst denken sollst, dir selbst erst einmal nahe sein sollst und dich selbst lieben solltest wie du bist. Das weißt du alles und trotzdem fällt es dir schwer. Es fällt dir schwer, weil du von dem geprägt bist, was du in diesem Leben erlebt hast. Du bist von den Andeutungen und Redewendungen geprägt, die du immer wieder gehört hast, von den Dingen, die du so verinnerlicht hast, dass du sie in deinem Unterbewusstsein so abgespeichert hast, dass du sie nicht mehr hinterfragen kannst.


Du musst, wie auch jeder andere in diesem Raum, in die Tiefen deines eigenen Seins schauen um zu sehen: Wo kommt es her, dieser Widerstand dagegen oder diese Angst davor mich selbst zu erhöhen, indem ich mich erst einmal selbst annehme und liebe wie ich bin, bevor ich mich um andere kümmere? Wo kommt es her, dieses innere Sich-nicht-trauen, sich um sich selbst zu kümmern, wenn es doch so wichtig ist, wenn die Seele danach ruft. Warum hast du das Gefühl, du müsstest dich erst um die anderen kümmern und dich selber hinten anstellen? Wo kommt es her? Was sind die Ursachen? Wo hast du das gelernt? Wer hat dir das beigebracht? Wie kannst du es wieder verändern?


Es gehört natürlich in einem Leben, wie ihr es hier lebt, dazu, dass ihr euch auch um den anderen mitkümmert, mit ihm seid und ihm Stütze und Hilfe seid. Aber ihr seid in erster Linie auch dazu da, euch selbst anzunehmen und zu lieben, wie ihr seid, ohne Wenn und Aber, ohne Bedingungen, ohne dass ihr Verträge unterschreiben müsst, ohne dass es in irgendeiner Form eine Bedingung dafür gäbe. Das ist das, was viele von euch wieder ganz neu lernen müssen, weil ihr das durch eure Muster und Prägungen, die ihr im Laufe eures Lebens angesammelt habt, vollkommen vergessen habt. So sehr vergessen, dass es euch so vorkommt, als ob ihr es nicht dürftet, als ob es eine Schuld wäre so zu handeln, als ob ihr euch schuldig an den anderen machen würdet, wenn ihr euch selbst mögt – ich will noch nicht einmal sagen 'liebt'. Fangt damit an euch selbst zu lieben. Und eure Liebe, die in euch ist, wird so ausstrahlen, dass alle anderen genug davon abbekommen und ihr aus eurem Sein heraus so sehr strahlt, dass alle Liebe da ist, die alle Menschen brauchen.

Was ist mit meinem Kopf los

Teilnehmerin: Was ist mit meinem Kopf los? Ich habe das Gefühl, dass alles dicht ist. Erst hat es sich so angefühlt wie eine Grippe, aber dafür dauert es schon viel zu lange.


Sanat Kumara: Es ist so, dass diese Verdichtung, die du fühlst, diese Kompaktheit, dieses Nebelhafte und Enge, ein Teil des Prozesses ist, durch den ihr alle geht. Es ist ein Teil des Prozesses, der erforderlich ist, damit sich wieder die Freiheit in allem entwickeln kann. Ihr seid zum Teil gerade Anfang diesen Jahres durch Ebenen hindurchgegangen, in denen ihr Krankheitssymptome auch im Körperlichen sehr stark gespürt habt.
Diese dumpfe Benommenheit ist etwas, das ein Teil des Lichtkörperprozesses ist. Ihr werdet sozusagen in dicke Watte gepackt, die erforderlich ist, damit die nötigen Veränderungen in euch vorgenommen werden können. Die Einstrahlungen, von denen ich vorhin gesprochen habe, die durch die Sonne verstärkt werden und euren Erdball betreffen, betreffen euch auch in eurem Sein. Gerade über die Ebene des Kopfes geschehen sehr viele Einstrahlungen und Einwirkungen, die euch verändern. Das wird manches Mal dieses wattige, benommene Gefühl in eurem Kopf hervorrufen, so als ob noch ganz viel Grippeschleim darin steckt. Das wird sich lösen und befreien und wie Wasser aus euch herausfließen. Es braucht nur seine Zeit.

Wie kommen die Verstorbenen in die 5. Dimension?

Teilnehmerin: Ich frage mich, wie der Weg der Verstorbenen in die fünfte Dimension geht. Ich denke dabei natürlich an meinen Sohn.

Sanat Kumara: Der Wechsel aus eurem Körper heraus in eine andere Lebensweise hinein ist kein Tod. Oder es ist genauso ein Tod, als wenn ihr als Geistwesen in diese Welt hineingeboren werdet. Es ist ein Übergang, ein Wechsel, eine Veränderung in der Schwingung, eine Veränderung in dem, was dann erlebbar ist, aber es ist kein Tod in dem Sinne, dass das Wesen, das diesen Übergang gemacht hat, vollkommen verschwindet. Es ist nur so wie ein Umzug.
Stelle es dir vor wie einen Umzug in eine andere Welt hinein. Du beschließt hier und heute deine Wohnung aufzulösen, sie zurückzulassen, sie jemandem anders zu übergeben – nämlich wieder der Erde, von der du sie dir genommen hast – und beschließt woanders hinzuziehen, dorthin, wo ganz andere Lebensbedingungen herrschen und du das, was hier deine Wohnung ist, gar nicht mitnehmen kannst. Du gehst mit dem, was du mitnehmen kannst, nämlich mit deinem Bewusstsein und dem, der dich eigentlich ausmacht, in diese neue Dimension hinein, machst dir da eine neue Wohnung, lebst dort in einer ganz anderen Zeit und hast keine Möglichkeit, mit deinem früheren Wohnort zu telefonieren oder Kontakt aufzunehmen, weil einfach noch eine große Schranke dazwischen steht.
Diese Schranken sind für manche Menschen manchmal überwindbar. Dann haben sie ganz stark das Gefühl, dass der oder die Verstorbene, der ihnen nahe steht, ganz nah bei ihm ist. Das ist dann auch so. Aber trotzdem ist dieser Mensch in einer anderen Welt, einer Welt, die du mit deinem Körper nicht erreichst. Trotzdem wird aus dieser Welt heraus auch eine Entwicklung gegangen, die in die fünfte Dimension hineingeht. Die fünfte Dimension ist nicht nur auf das beschränkt, was hier in der Wirklichkeit des Erdenlebens erlebt wird. Es ist eine viel größere und viel umfassendere Ebene des Seins, die auch die Ebenen mit hineinnimmt, die du die Ebene der Verstorbenen nennst. Es ist kein Sterben, es ist ein Wandel, der jedem geschieht. Ihr werdet euch noch häufiger verändern. Ihr werdet andere Dimensionen, die ihr noch erreichen wollt, mit diesen Körpern gar nicht erreichen können. Die nächste Dimension schon, aber die siebte schon nicht mehr.

Kann ich die Meister aus der 7. Dimension beleidigen ?

Teilnehmerin: Wenn es Metatron war und ich ihn abgelehnt habe, wird er dann nicht mehr kommen?


Sanat Kumara: Du wirst niemanden zurückweisen können, der auf dieser Ebene ist, weder Metatron noch mich, noch St. Germain, Hilarion, Kuthumi oder sonst wen. Du wirst niemanden beleidigen können oder in irgendeiner Form mit einem menschlichen Gefühl konfrontieren können, was ihr hier auf der Erde natürlich gut kennt. Wir sind über diese Ebenen weit hinaus. Wir sehen, was euch beschäftigt, was ihr fühlt, wie es euch geht, was ihr braucht und was ihr im Moment am sehnlichsten erwünscht. Ihr könnt uns nicht beleidigen, egal was ihr tut! Wenn ihr euch auf Wege begebt, die wir nicht mit euch mitgehen möchten, wenn ihr Umwege geht um bestimmte Erfahrungen zu machen, kann es natürlich sein, dass ihr das Gefühl habt, dass wir eine Zeit lang nicht bei euch sind. Aber das ist eure Trennung, nicht unsere Trennung. Wir sind weiterhin bei euch, immer. Aber manchmal könnt ihr uns nicht mehr wahrnehmen, wenn ihr einen kleinen Schlenker in eurem Leben macht. Und dann kommt ihr wieder zurück und nehmt uns wieder wahr. Es ist vollkommen in Ordnung und wir sind immer in tiefer Liebe mit euch.